Brotpfad

Gewerbeverband empfiehlt Marianne Binder, Thierry Burkart und Hansjörg Knecht für die Wahl in den Ständerat

Kriterien für Wahlunterstützung bestätigt

30.01.2019

AGV. Der Vorstand des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) empfiehlt für den Urnengang vom 20. Oktober 2019 die beiden Nationalräte Thierry Burkart, Baden (FDP), und Hansjörg Knecht, Leibstadt (SVP) sowie Grossrätin Marianne Binder, Baden (CVP), zur Wahl in den Ständerat. Die profilierten und erfahrenen Politiker würden nach Ansicht des AGV den Kanton Aargau und die Anliegen des Aargauer Gewerbes in der kleinen Kammer des eidgenössischen Parlaments erfolgreich vertreten. Mit dieser Empfehlung setzt sich der AGV für eine ungeteilte bürgerliche Standesstimme ein.

 

 

Der Vorstand hat sich im Zusammenhang mit der Wahlunterstützung für eine konsequente Anwendung der festgelegten Auswahlkriterien in Bezug auf die Ständeratskandidaten ausgesprochen. Für eine Wahlunterstützung müssen die von ihrer Partei nominierten Kandidaten selbständig erwerbend, Unternehmerin bzw. Unternehmer oder Mitglied in der Geschäftsleitung eines Unternehmens sein. Zudem müssen sie einem dem AGV angeschlossenen Gewerbeverein oder Berufsverband angehören (selber oder mit dem Geschäft) und Mitglied einer der folgenden Parteien sein: BDP, CVP, EDU, FDP oder SVP. Der AGV geht davon aus, dass mit Erfüllung dieser Kriterien Gewähr besteht, dass die Kandidierenden eine konsequente gewerbefreundliche Politik vertreten. 

 

 

Kriterien gelten für Ständerats- und Nationalratskandidaten

Die Kriterien, die für eine Wahlunterstützung durch den AGV für die Wahl in die kleine Kammer gelten, sind auch für eine Unterstützung von Natio-nalratskandidatinnen und -kandidaten massgebend. Wer konkret unterstützt wird, berät der Vorstand anlässlich einer der kommenden Sitzungen.

 

 

Grünliberale werden nicht mehr unterstützt

Im Zusammenhang mit der grundsätzlichen Bestätigung der seit einigen Jahren geltenden Unterstützungsvoraussetzungen für kantonale und eidgenössische Wahlen hat der Vorstand des AGV darüber beraten, ob auch Kandidierende der Grünliberalen Partei (glp) unterstützt werden sollen. Dabei wurde das Abstimmungsverhalten der glp-Fraktionen im eidgenössischen Parlament und im Aargauer Grossen Rat analysiert. Darauf basierend kam der Vorstand einstimmig zur Auffassung, dass die glp keine bürgerliche Partei sei und die Anliegen des Gewerbes nicht vertreten. Inskünftig unterstützt daher der AGV glp-Kandidierende bei Wahlen nicht mehr.